12 von 12 – Januar 2026: Chaos mit Stil

Manche Tage sind nicht für mich gemacht. Mein heutiges 12 von 12 ist der Beweis. Read it, like it or leave it!

Quelle: M. Ellrich

1. Ruhe! Die Kinder schlafen noch. Herrlich! Mit schlafenden Kindern – ohne Kinder – ist das Leben still. Eine Stille wie nach der Forderung nach mehr MigrantINNEN in der Politik. Auf dem Parteitag der AFD.

Quelle: M. Ellrich

2. Ein entspannter Morgen? Zu meinem Elend liegt die Deutungshoheit diesbezüglich bei meinen Kindern. Irgendwie, irgendwo, irgendwann gelingt es mir nach Qietschen, Hauen, Muffeln beide Töchter an den Tisch zu bringen, um kalten Kakao und Kaffee zu trinken.

Quelle: M. Ellrich

3. Mein Kind bei MINUSgraden, OHNE Thermohose und MIT 2 UNTERSCHIEDLICHEN Handschuhen in die Kita zu bringen, steht auf meiner Bucket Liste von Dingen, die ich nie machen wollte, gleich auf Platz zehn. Meiner modebewusste knapp vierjährigen Tochter sind Fäustlinge peinlich. Solange das Beamen nicht erfunden wird, müssen wir da durch.

Quelle: M. Ellrich

4. Anschließend setze ich die Vorsätze für 2026 um und walke zur Arbeit. Wenn ich meinen Fitnesstracker dazu bringe, 10.000 Schritte anzuzeigen, dann hat es einen Sinn, heute gelebt zu haben.

Quelle: M. Ellrich

5. Die Verführung auf Arbeit ist allgegenwärtig. Meine kurzzeitig geweckten Abnehmhoffnungen winken mir ein letztes Mal und verabschieden sich mit einem leisen „Bis Silvester!“

Quelle: M. Ellrich

6. 70% aller mündlichen Informationen werden vergessen, missverstanden oder nicht gehört. Bei mir sind es gegenwärtig 99%. So wie ich vergass am Freitag, den aktuellen Arbeitsstand zu speichern. Nun bemühe ich mich verzweifelt um Wiederherstellung des Dokuments.

Quelle: M. Ellrich

7. Meine Beziehung zu meinen heutigen Arbeitsaufgaben ist ungefähr so innig wie Trumps zu Anstand und Wahrhaftigkeit. Quasi nicht vorhanden.

Quelle: M. Ellrich

8. Selbst meinen Kolleginnen fällt mein offensichtlich völlig unentspanntes Verhältnis zu Tastatur auf.

Quelle: M. Ellrich

9. Seit zwei Stunden ermahnt mich meine Blase,  meinem Fitnesstracker endlich etwas zu tun zu geben und ein paar Türen weiter auf das WC zu gehen. Doch äußerst interessierte Kooperationspartner hindern mich telefonisch daran.

Quelle: M. Ellrich

10. Dann erhalte ich die Absage für einen wichtigen Termin. Das einzige, das mir jetzt noch fehlt, ist ein plausibler Grund, weshalb ich NICHT Amoklaufen sollte

Quelle: M. Ellrich

11. Endlich Feierabend! Die Option schnell in mein Bett zu gehen, gibt mir mehr Energie als die bestmögliche Behandlung, Bildung oder Ernährung. Statt Amok zu laufen, stapfe ich flotten Schrittes nach Hause und erreiche tatsächlich 10.000 Schritte.

Quelle: M. Ellrich

12. Doch die Entspannung währt nur kurz. Jetzt beginnt die nächste Schicht – mit meinen Kids. Damit sich die modebewusste Tochter wieder beruhigt, werden schnell ein paar Handschuhe geshoppt, Einladungen zu Kindergeburtstagen bestätigt und dazugehörige Geschenke erworben. Bis zum nächsten 12 von 12.

Der Blogartikel ist ein Beitrag der Blogparade von Draußen nur Kännchen!

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