12 von 12 – März 2026 Täglich grüßt das Mamahonk
Wenn der 12. des Monats kommt, habe ich das Gefühl in „Täglich grüßt das Mamahonk“ mitzuspielen. Ein 12 von 12 gleicht dem anderen…

1. Knopf und Fünkchen erweisen sich gewohnt dickfellig, was das morgendliche Wecken betrifft…

2. …und es benötigt einen ordentlichen Kaffee, um mich wieder auf die Realität einzunorden. Stets sind es die gleichen Themen und Handlungschritte.

3. Todesmutig probiere ich heute etwas Neues und wälze meinen mental load auf die KI ab: Ich will ihr meine Essenswünsche für den Abend diktieren, und sie bitten, eine Einkaufsliste für den Discounter meiner Wahl zu erstellen. „Ich möchte Wraps mit…“

4. „Einhorn! Wo ist meine Einhornstrumpfhose?“, quäkt Fünkchen. Sie sucht verzweifelt ihre Einhornstrumpfhose. Wir finden sie im Wäschkorb.

5. Ok. Ganz ruhig. Nächster Versuch: „Ich hätte gerne Wraps mit…“ „Milch,“ beschwert sich Knopf, „Das ist Milch und kein Milchschaum.“ Ich habe versucht, ihr den Zusammenhang zwischen Ich-ziehe-mich-zügig-an und der Schaum-bleibt-Schaum zu erklären. Vergeblich.

6. Genauso vergeblich wie die verdammte KI als Assistent zu nutzen. Ich versuche es erneut. Da vernehme ich Knopfs Stimme: „Wo ist meine Religionshefter? Mamaaaa, hast Du meinen Relihefter gesehen?“ Er steckt im Ranzen. Traditionell der letzte Ort, an dem Knopf ihr Schulsachen sucht.

7. Ruhig. So schwer kann das ja nicht sein. „Nass!“ Als hätte ich höchstpersönlich ihren Ärmel unter den Wasserhahn gehalten, präsentiert Fünkchen mir das Ergebnis ihres Händewaschens. „Nass. Der Ärmel ist naaaass.“ Völlig überraschend ist der Ärmel nass geworden, obwohl sie ihn doch extra nicht hochgezogen hatte. Finde den Fehler.

8. Während ich einen neuen Pulli aus dem Schrank suche, überlege ich, wie ich denn nun gerne meine Wraps hätte.

9. Kurzzeitig hatte ich vergessen, dem Kind ein Gefühl von Autonomie zu vermitteln, in dem ich ihr nur einen einzigen Pulli anbot. Kurz vor einem Meltdown, drappiere ich einen zweiten Pulli.

10. Vergebens. Fünkchen kapert den Schrank und zieht den untersten Pulli hervor. Mit entsprechendem Ergebnis.

11. Meine tausendfachen Aufforderungen, den Tisch gleich nach dem Essen abzudecken, verhallen im Orbit unseres EssSchrägstrichWohnSchrägstrichArbeitszimmers gleich meines heutigen Versuchs, die KI mir Untertan zu machen.

12. Ich entscheide mich für Wasser und Brot für das heutige Abendessen. Und bin beeindruckt, dass die KI selbst diesen Chaosmorgen noch lobt…Sycophancy at its best!
Der Blogartikel ist ein Beitrag der Blogparade von Draußen nur Kännchen.

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