12 von 12 – November 2025
Meine Kamera ist schlecht gelaunt und trotzdem ist’s ein guter Tag ❤

1 Früh um 5 Uhr aufstehen, ist nichts für mich. Erstmal…

2… scharf stellen.

3 Es gibt Ausschlafbedarf. Seit Tagen steht Fünkchen zusammen mit mir auf. Heute schafft sie es gerade so zur Couch, um dort noch ein Ründchen zu dösen.

4 Ich mache Frühstück. Gedankenversunken betrachte ich unsere Maronen. Sie zählen neuerdings zu den Gerichten, die – genau wie Grünkohl – einfach am besten auf dem Weihnachtsmarkt schmecken. Bei uns sind sie nichts geworden. Nun stehen sie rum, keiner wirft sie weg, denn eigentlich könnte man sie noch essen und irgendwie warten alle darauf, dass sie schlecht werden, damit man einen Grund hat, sie wegzuwerfen.

5 Haustür von außen abschließen. Leider geht mir als Mama ein Talent für Entspannung völlig ab. Wenn ein U4 Kind aufsteht, solange der verbleibende Elternteil noch schläft, denke ich bei aufgeschlossenen Haustüren an Kleinkinder, die im Schlafanzug in der dunkle Winternacht auf der Suche nach Mama oder Papa herum irren. Erwachsensein ist und bleibt ne schräge Sache.

6 Wie immer bin ich in Eile mit leichtem Hang zum Stress hin und verpasse die Umleitung zur Arbeit. Seit Wochen fahre ich den doppelten Weg. Nicht wegen der Umelitung, sondern weil ich sie vergesse und an der Baustelle jedes Mal umdrehe.

7 Großstadtstimmung

8 So viele Mails in meinem Dienstaccount liegen an meinen Grenzen des Zumutbaren. Ohne Kaffee geht es nicht.

9 Ich freu mich über ein Kompliment für mein neues Statusbild, das ich im Rahmen der Aktion Gesichter gegen rechts gemacht habe.

10 Fünkchen muss für meine Unfähigkeit, in wenig Zeit viel Geld zu verdienen, geradestehen. Als vorletztes Kind hole ich sie aus dem Kindergarten ab. Entsprechend ist ihre Motivation, den Berg hochzufahren, bereits Zuhause, während wir am Fuße des Berges diskutieren, ob schieben oder fahren überhaupt im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegen.

11 Zuhause angekommen, begrüßt uns ihre Motivation und die kleine Zwergin tansportiert voller Elan meine Radtasche in unsere Wohnung.

12 Zum Abschluss des Tages gönne ich mir den feministischen Grund für die verspätete Veröffentlichung meines 12 von 12: Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die neue alte Männlichkeit. Die Rückkehr des Alpha-Mannes und was sie für unsere Welt bedeutet.“ Die Diskussion zwischen Christoph May (der für Prof. Dr. Rolf Pohl einsprang) und Prof. Dr. Sylka Scholz wird sachlich geführt, beängstigend und ermutigend zugleich. Ich spaziere mit vielen Literaturtipps nach Hause.
Der Blogartikel ist ein Beitrag der Blogparade von Draußen nur Kännchen.

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