Mamahonks kleine Monatsrückschau Februar 2026: Normalität wo bist du?
Herzlich willkommen zu meinem Monatsrückblick. Der Februar 2026 war ein wilder Ritt durch die Extreme. Während meine Tochter sich mit Ninja-Spirit von der Vier zur Gymnasialempfehlung stresste, testete ich die Belastbarkeit meines Nervenkostüms zwischen Wiener Schneegestöber und einer Magen-Darm-Epidemie.
Mein Resümee? Manchmal bleibt nur eins: Humor.
In diesem Beitrag erfahrt ihr:
Magen-Darm-Wahnsinn: Warum Rescuetropfen mein neues Grundnahrungsmittel sind.
Finanz-Frust: Wie das Thüringer Landesfinanzamt Friedrich Merz‘ feuchte Träume von Vollzeitarbeit zerschmettert.
Gesundheits-Check: Warum KI beim Hautarzt eigentlich nur bezahltes Vergleichen bedeutet.
Feministisches Empowerment: Warum wir das „Prompt-Proletariat“ stoppen müssen.
Familie und Freunde Februar 2026: Würgereiz in Wien
Die Winterferien standen vor der Tür, und mit ihnen die zwei apokalyptischen Reiter der modernen Elternschaft: Das Halbjahreszeugnis und ein Städtetrip nach Wien.
Noten sind ein Arschloch
Fangen wir mit dem pädagogischen Drama an. Knopf hatte sich zu Schuljahresbeginn in Deutsch eine glatte Vier eingefangen. Panik! Schweiß! Tränen! Um die Gymnasialempfehlung zu bekommen, kämpfte sie sich mit der Verbissenheit einer Ninja auf eine Zwei hoch.
Ich freute mich mit ihr. Gleichzeitig fragte ich mich: Ist es gesund, dass ein Kind sein Lebensglück von einer Ziffer auf Papier abhängig macht? Wir feierten den Sieg über das System, während ich innerlich bereits die Fluchtroute nach Wien plante.
Die biologische Zeitbombe tickt
Wien! Ein Städtetrip im Februar. Ich hielt das für so riskant wie russisches Roulette mit einer voll geladenen Trommel. Erfahrungsgemäß ist das die Zeit, in der Bakterien und Viren ihre jährliche Generalversammlung abhalten. Die Großeltern waren die ersten Opfer: Bronchitis, Totalausfall.
Ich aber, naiv wie eine Erstlingsmama, klopfte mir auf die Schulter: „Ich habe die Kinder gesund durch die Woche gepeitscht! Was soll jetzt noch passieren?“
Spoiler: Eine Menge.
Schließlich war Faschingswoche und Fünkchen außerdem auf einem Kindergeburtstag. Traditionelle Virenverteiler. Sie lieferte am Sonntag die Antwort in Form von spontanem Erbrechen. Wer rechnen kann, weiß: Die Inkubationszeit würde uns pünktlich zur Abfahrt nach Wien alle niederstrecken. Ich sagte alles ab. Dann sagte ich alles wieder zu, weil es allen doch besser ging als gedacht.

Wir fuhren dennoch nach Suhl, weil Knopf ein Schulreferat über meine Heimatstadt halten möchte. In einem Anfall von blindem Optimismus fütterte ich Fünkchen in Suhl mit Pizza. Die Pizza war weniger optimistisch und verließ den Körper mitten in der Nacht wieder. Magen-Darm in einem eiskalten Haus ist übrigens genau der Wellness-Urlaub, den man sich nie gewünscht hat.
Rabenmütter unter sich
Am Morgen besuchte mich eine gute Freundin, eine dreifache Jungs-Mama. Ich fragte sie, ob sie mit kranken Kindern verreisen würde. Ich fühlte mich wie die schlechteste Mutter der Welt, weil ich überhaupt den Gedanken wagte, nicht zu stornieren.
Sie sah mich nur müde an und sagte: „Ich kenne gar keine Fahrt ohne Kotzen.“
Dank geht raus an sie. Mein schlechtes Gewissen ging nämlich daraufhin spazieren und kam nicht wieder. Dank der stoischen Ruhe meines Bruders samt Schwager, die das Stornieren einfach verweigerten, saßen wir einen Tag später im Zug nach Wien.
Das DB-Paradoxon
Eine Fahrt, auf der die Deutsche Bahn bewies, dass sie das Unmögliche schafft: Wir waren zwei Minuten vor der Zeit in München und hatten trotzdem 13 Minuten Verspätung. Eine echte Nuss für Adam Riese Fans.

In Wien angekommen, erwartete uns Schneefall. Und zwar nicht dieser romantische Puderzucker-Schnee, sondern die Sorte „Wir-legen-die-ganze-Stadt-lahm“. In Wien schneit es eigentlich nie so doll, aber wenn wir kommen, dann richtig.
Wien in den Winterferien
Mit nassen Füßen und dünnen Nerven quälten wir uns zum Riesenrad im Prater und zum morgendlichen Training der Lipizzaner in der Wiener Hofburg. Die Pferde waren entspannt. Wir weniger. Zumindest als Fünkchen ihre Schuhe auszog und meinte: „Nass.“ Nur um dann mit nackten Füßchen durch die Zuschauerreihen zu rennen.





Ein Highlight war das „Haus des Meeres“. Es ist in einem Flakturm untergebracht, der im Krieg 3.000 Menschen Platz bot. Ich bin mir sicher: An diesem Tag waren sie alle da. Plus wir. Wir schoben uns an Rattenkängurus und Giftfröschen vorbei.



Die Unterkunft hingegen? Ein Palast! Unsere Wohnung zu Hause passt da zweimal rein. Ich konnte zusehen, wie sich die Kinder entfalteten – sie tanzten, jagten sich, verschwanden in fernen Zimmern. Ich bekam eine Ahnung davon, dass unser heimischer Schuhkarton eigentlich eine Form der Freiheitsberaubung ist. Ich habe meine 10.000 Schritte allein dadurch geschafft, dass ich beim Telefonieren mit meiner Mutter in der Wohnung auf und ab gegangen bin.

Das Finale
Die Rückfahrt war der Endgegner. Nun meldete sich Knopfs Magen. Wenn das Kind Panik vor dem Erbrechen bekommt (Fachbegriff: Emetophobie), wird es ungemütlich. Eine empathische Mitreisende rettete uns mit Rescuetropfen. Die Wirkung war so unmittelbar, dass ich noch im Waggon einen Zehnjahresvorrat bestellte.
Knopf hielt bis zur heimischen Haustür durch und entleerte sich dann fachgerecht in der Nacht. Und ich? Ich entschied mich solidarisch für den „Hinterausgang“. Mit Hilfe der Pharmaindustrie und ihren entkrampfenden Wunderwaffen hängten wir an die Woche Urlaub einfach eine Woche Lazarett dran.
Beruf und Finanzen Februar 2026: Teilzeitprinzessin auf Abwegen
Willkommen in der Zukunft! Wir schreiben das Jahr 2026, Autos fliegen immer noch nicht, aber dafür habe ich gelernt: Wer sich beruflich entwickeln und Vollzeit arbeiten will, sollte lieber nicht im öffentlichen Dienst arbeiten. Der antwortet nämlich mit einem herzlichen „Du kannst mich mal!“.
Das Job-Dilemma: Pest, Cholera oder… gar nichts?
Zwei Monate lang habe ich eine Entscheidung ausgebrütet. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen „Befristet, aber Kaviar auf dem Tisch“ und „Unbefristet, aber Leitungswasser zum Abendbrot“. Ich habe mich abwechselnd für beides entschieden.
Das Universum antwortete mit einem hämischen Kichern: „Süß, dass du fragst, aber wie wäre es mit: Keines von beidem. Die unbefristete Stelle entpuppte sich als befristet (Überraschung!), und bekommen habe ich sie auch nicht.
Nicht etwa, weil ich den Job nicht könnte – ich mache ihn ja schließlich schon. Nein, es scheiterte an der thüringischen Bürokratie. Drei Entgeltgruppen gleichzeitig? Das würde das Raum-Zeit-Kontinuum im Thüringer Landesfinanzamt sprengen. Herzlich willkommen im digitalen Entwicklungsland, wo Logik als staatsfeindlicher Akt gilt.
Herr Merz, wir müssen reden
Friedrich Merz, unser aller Experte für das Leben des „kleinen Mannes“, hält Teilzeit ja für eine Art exklusives Spa-Erlebnis. Nach zwei Monaten im Selbstversuch mit 30 Stunden statt Vollzeit kann ich sagen: Stimmt, Friedrich!
Es ist purer Luxus, wenn man morgens beim Zähneputzen nicht vergisst, wie man seinen eigenen Namen schreibt. Dank meiner 30-Stunden-Woche kann ich die Fachkräfte von morgen betreuen, ohne dass mir mitten im Satz die Wörter ausgehen wie der Deutschen Bahn die Pünktlichkeit.
Teilzeit ermöglicht mir das unfassbare Privileg, geradeaus zu gehen. Wer braucht schon Geld, wenn man keine Wortfindungsstörungen hat?
Ebbe im Portemonnaie
Der Haken an der Sache? Mein Portemonnaie hat leider eine deutliche Meinung zum Thema Work-Life-Balance: Es ist leer. Die 10 Stunden Lohn fehlen schmerzhaft, und die geplante „Investition in die Zukunft meiner Kinder“ besteht aktuell eher daraus, dass ich ihnen erkläre, wie man Pfandflaschen effizient sortiert.
Finanziell ist 2026 bisher ein Jahr, das man am besten direkt im Reißwolf entsorgt.
- KI-Aktien: Alle Welt faselt vom „KI-Narrativ“. Bei mir bedeutet das: Die künstliche Intelligenz frisst meine Tech-Gewinne.
- Das Studien-Hopping: Überraschung! Ich wurde für Studien doppelt bezahlt. Das Geld will man jetzt zurück. Komisch, dass das Landesfinanzamt plötzlich eine IT-Infrastruktur besitzt, die NASA-Niveau hat.
Das bAV-Wunder
Mein einziger Trost? Mein Ex-Arbeitgeber hat meine betriebliche Altersvorsorge gekündigt. Was normalerweise ein Grund zum Heulen wäre, ist aktuell mein Rettungsanker: Der eingezahlte Betrag wird ausgezahlt!
Das Geld kompensiert mein Teilzeit-Dasein zumindest für das erste Halbjahr. Ich verfuttere also gerade meine Rente, um meine Teilzeit-Existenz zu finanzieren.
Sport und Gesundheit Februar 2026: Vom Marathon-Traum zum Magen-Darm-Trauma.
Ziel im Jahr 2026 ist es meine Gesundheit mehr in den Blick zu nehmen, dabei stellt ich fest, dass mein kürzlich durchgeführtes Hautkrebsscreening im Jahr 2021 war. Ich brauchte also einen Termin. Was man dafür im Jahr 2026 braucht? Weder Vitamin B noch eine Goldkarte, sondern technisches Versagen und maximale Flexibilität. Das Onlinesystem – ein Wunderwerk der modernen Programmierung – buchte mir zeitnah einen Videotermin. Das Ergebnis: Kein Ton, keine Kamera, kein Chat. Ein digitales Stille-Post-Spiel auf höchstem Niveau.
Die Ärztin bestellte mich daraufhin am nächsten Tag in die Praxis, nur um mir dort persönlich zu sagen, dass sie mich heute nicht untersuchen könne. Dafür brauche man einen extra Termin. In exakt einer Woche. Mein Zeitmanagement beging in diesem Moment einen leisen, qualvollen Suizid.
Beim eigentlichen Termin wurde mir eine KI-gestützte Auswertung angeboten. Natürlich privat zu zahlen. Das Ernüchternde: Als ich nach den Ergebnissen fragte, stellte ich fest, dass die hochgelobten KI-Leistungen genau das waren, von dem ich naiv angenommen hatte, dass es zum Standard-Repertoire eines fähigen Arztes gehört. Ich zahlte also extra dafür, dass der Computer das macht, was früher „Hingucken und Mitdenken“ hieß. Willkommen in der Zukunft!

Kommen wir zur sportlichen Bilanz. Schulferien und Krankheit sind die natürlichen Feinde jedes Trainingsplans. Die mühsam im Januar abgehungerten 4 Kilo? Wieder drauf. Das Faszinierende: Trotz einer Woche Magen-Darm-Epidemie scheint mein Körper ein biologisches Wunderwerk zu sein, das Kalorien aus Verzweiflung synthetisiert.
Das Lauftraining verlief dementsprechend… sagen wir: überschaubar. Der Rennsteiglauf rückt näher, aber mein aktuelles Trainingsniveau erinnert eher an einen gemütliches Faultier nach einer Überdosis Baldrian. Immerhin: Meine 10.000 Schritte habe ich an 50 % des Monats geschafft.
Feministisches Empowerment Februar 2026: KI ist ein Männer-Spielplatz
Ich arbeite aktuell an einer neuen Artikelreihe zum Thema Vollzeit arbeiten als Mama, die ich demnächst sukzessive auf euch loslasse. Der Arbeitstitel? Ich wollte Kinder UND Karriere. Und bekam: Augenringe.

Inspiriert von der charmanten Merz-Logik, dass wir alle einfach nur ein bisschen mehr „Bock auf Arbeit“ brauchen, habe ich die letzten 30 Monate Vollzeit mit zwei kleinen Kindern reflektiert. Entstanden ist ein 6-teiliges Resümee über den täglichen Spagat zwischen Meeting-Marathon und Windel-Wechsel. Ich gehe darin den wirklich existenziellen Fragen nach:
Gibt es Tage, an denen ich denke: Ich kündige alles und werde jetzt einfach ein Baum? Oder Wie gehe ich mit dem schlechten Gewissen um: Ignorieren, füttern oder in die Ecke stellen?
Außerdem verstehe ich mein feministisches Engagement zunehmend darin, mich und meine Töchter zu ermächtigen und das geht 2026 nicht ohne digitale Souveränität. Erschreckender Fakt: Frauen adaptieren KI etwa 25 % langsamer als Männer. Dazu gibt es einen großartigen Text von Abi Awomosu: They Built Stepford AI and Called It “Agentic” Sie beschreibt sehr klug, warum wir dieses „weibliche Unbehagen“ gegenüber der KI ernst nehmen müssen, ohne den Anschluss zu verlieren. Was nichts daran ändert, dass ich meinen Kindern einen souveränen und weisen Umgang mit KI näherbringen will.
Dankbar nahm ich da das Angebot des Zentrums für angewandte KI – ZAKI der EAH an und besuchte den Vortrag zu: KI Connect: KI in Schule und Jugendalltag – Perspektiven aus Medienpädagogik, Jugendschutz und Unterrichtspraxis.

Ich gehe mit einem Gefühl aus dem Vortrag: Wir haben viel zu tun. Verdammt viel. Während die Wissenschaft sich in philosophischen und ethischen Debatten verfängt, findet an den Schulen eine Art „Algorithmus-Anarchie“ statt.
Die Jugendlichen probieren sich unkontrolliert aus, während die Lehrkräfte (sofern vorhanden) völlig überfordert den digitalen Schwanz einziehen. Es fehlt an einer kritischen Prüfkompetenz. Ich nenne diesen Zustand der digitalen Verwahrlosung ab heute:
„Prompt-Proletariat“ Wenn die Jugend blind alles glaubt, was die KI ausspuckt, während die Erwachsenen noch versuchen, das PDF-Programm zu öffnen.
Wir brauchen dringend einen Fahrplan, sonst werden unsere Kinder nicht von der KI ersetzt, sondern von ihrer eigenen Unfähigkeit, Wahrheit von Halluzination zu unterscheiden.
Was steht im März 2026 an?
Die Entscheidung über die weiterführende Schule für Knopf steht an. Es fühlt sich ein bisschen an wie „Tribute von Panem“, nur mit weniger Pfeil und Bogen und mehr Anmeldeformularen. Wir wägen ab, vergleichen Schulwege und hoffen inständig, dass die gewählte Lehranstalt nicht das thüringische Äquivalent zu Hogwarts für Schwererziehbare ist. Ein falsches Kreuz und das Kind landet später in einer Selbsthilfegruppe für „Menschen, deren Eltern bei der Schulauswahl gewürfelt haben“.
Papahonk verabschiedet sich für zwei Drittel des Monats. Das bedeutet: Ich darf mich im Live-Rollenspiel „Teilzeit-Alleinerziehend“ beweisen. Ich versuche also, zwei Kinder, einen Teilzeitjob und den Haushalt zu jonglieren, ohne dass das Jugendamt vorbeikommt oder die Generalüberholung meiner Nerven fällig wird. Falls ihr mich Ende März im Schlafanzug im Supermarkt trefft, während ich Selbstgespräche führe: Bitte einfach weitergehen oder mir unauffällig einen Kinderriegel zustecken.
Draußen blühen die Krokusse, drinnen die Konferenzen. Der KI-Frühling ist da und mein Terminkalender sieht aus wie der Quellcode von ChatGPT. Ich werde von einer Veranstaltung zur nächsten hüpfen, um mein feministisches Digital-Engagement auf das nächste Level zu heben. Mein Ziel: Der KI endlich beizubringen, wie sie die Spülmaschine ausräumt.
März, ich bin bereit. Zumindest habe ich ausreichend Kaffee im Haus.
Eure Mamahonk

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Gefällt mir. Definitiv. (Und lachen musste ich auch)🤷♀️😌
Das freut mich😁 Grüße gehen raus an Dich. Machst Du dieses Jahr wieder eine Blogparade? Die Teilzeit-Debatte dürfte ja auch nicht ohne Kopfschütteln an Dir vorbeigezogen sein…
Oh ha, da war ja wieder eine Menge los bei euch. Ich hoffe auch vor jedem Urlaub oder Auftritt, dass die Kinder doch bitte nicht krank werden sollen. Teu teu teu, dass hat die letzten Monate zum Glück gut geklappt. Bitte weiter so!
Diese Diskussion um die Teilzeitarbeit kann ich nur bedingt nachvollziehen und nehme sie mir auch nicht wirklich an. Bei mir ist es, aufgrund der Betreuungsmodelle gar nicht anders möglich, als Teilzeit zu gehen. Anschließend braucht man sich nur die Öffnungszeiten der Ärzte ansehen, eine andere Möglichkeit als Teilzeit bleibt mir da aktuell (noch) nicht. Klar habe ich dadurch ein Fünkchen mehr Freizeit, aber oftmals werden solche Zeiten dann auch schnell wieder von Fahrtzeiten geschluckt. Demnach finde ich es eine Frechheit, sich ständig einen neuen Sündenbock zu suchen.
Die KI-Schulung in der Schule hätte ich bestimmt auch besucht. Die klingt spannend. Und ich gebe dir recht, ich denke auch, dass da noch ganz viel Grauzone herrscht, der unsere Kinder noch sehr verwirrt. Es fängt ja schon an mit: Handy ist in der Schule verboten und Tafelbilder dürfen abfotografiert werden bzw. heute bearbeitet ihr mal ein Thema mit ChatGPT und euren Handys. Ja was denn nun?
Liebe Sabina, jap genau diese Vor‑Urlaubs‑Anspannung. Örgs. Wenn es wirklich mal klappt, fühlt es sich an wie ein kleiner Lottogewinn. Bitte genauso weitermachen! Und Du machst alles richtig, wenn Du die Debatte Debatte sein lässt, wobei ich gerade eigentlich Vollzeit arbeiten will, nicht darf, aber gleichzeitig merke, dass Teilzeitarbeiten mich wieder zum Menschen macht. Du hast jedch völlig recht – lösungsorientierte Politik sieht anders aus.
Und KI? Tja, das überfordert selbst uns Erwachsene, wie sollen es dann unsere Kinder schaffen? Ich versuche mir das Thema bestmöglich anzunehmen, um meinen Mädels eine gute Orientierung zu geben, wohlwissend, dass auch mein Arbeitsplatz locker von einer KI erledigt werden kann…