12 von 12 Mai – Muttertag Edition

Ein 12 von 12 am Muttertag. Ob das gut geht?

1. 06:03 Uhr Obligatorisches 12 von 12 Wachwerdbild.

2. 06:11 Uhr fahndete ich hoffnungsfroh nach etwas sportlichen Aktivitäten. Alles, was ich fand, war ein Wäscheständer, der das tat, was ein Wäscheständer so tut – voller Wäsche hängen. Seufzend nahm ich all die bunten Hemden, Hosen, Schlüppis und Socken ab. Sowie ein T-Shirt jeweils von mir und dem Mann. „Alles Gute zum Muttertag!“, gratulierte ich mir.

3. 06:33 Uhr In einem Anfall gefühlter Sportlichkeit streifte ich mir mein Laufshirt über, schlüpfte in meine Schuhe und machte ein paar Aufwärmübungen. Meine Durchblutung kam in Schwung, mein Hirn nicht. An einem Sonntag ruhte es im Bett.

4. 07:00 Uhr Beinahe hätte ich mich erholt gefühlt, wenn ich gewusst hätte wie sich Entspannung anfühlt. Bevor es soweit kam, wachten die Kinder auf und ich bereitete uns das Frühstück zu.

5. 07:31 Uhr Während der Rest der Familie frühstückte, schloss ich die Haustür hinter mir. Ruhe. So viel Ruhe. Es lag nicht ein Hauch von „Mamaaa, ich habe Hunger.“ und „Mamaaaaa, kannst du mal…“ in der Luft.

6. 08:24 Uhr Nur Vogelgzwitscher.

7. 09:01 Uhr Bei meiner Rückehr waren die Kinder mit dem Mann im Garten. Das kalorienreduzierte Frühstück reichte nicht ganz, um meinen Appetit zu zügeln. Der verdrückte sich jedoch sang- und klanglos als ich las, dass selbst Medikamente, die für weibliche Personen gedacht sind, nahezu ausschließlich an männlichen Versuchstieren getestet werden! WTF?

8. 10:48 Uhr trafen wir uns alle, um gemeinsam Sport zu treiben. Im Schwimmbad.

9. 11:29 Uhr Fünkchen schrie im Bad, als wolle sie ihre Umgebung in einen Zustand kontrollierter Taubheit versetzen. Sie intonierte ein „M“ und ein „a“ und danach ein „ma“, so dass ich quer durch das Bad schlitterte, während ich mich gedanklich und emotional mit der Bild-Überschrift beschäftigte „Zweijährige von Rabenmutter“ im Freizeitbad ertrunken. Mit Rabenmamas kannte mich aus.

10. 11:31 Uhr Ich verlor vor Aufregung wahrscheinlich mehr Kalorien als bei meiner Fahrt auf das Stilfser Joch. Mit einer Art Notfall-Ignoranz versuchte ich die neugierigen Blick der anderen Badegäste auszublenden. Fünkchen war nicht ertrunken, entführt oder gestürzt – sie hatte einfach Spaß.

11. 12:56 Uhr Jetzt noch anziehen, föhnen und Eisessen. Macht mit zwei Kleinkindern besonders Spaß. Mein ehrliches Fazit für den Muttertag?

12. Er verlief nach meinem Geschmack. Schönen Wochenstart morgen 🙂

Dieses 12 von 12 ist Teil der Blogparade von Draußen nur Kännchen.

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