Mamahonks kleine Monatsrückschau Januar 2026 – Neues Jahr, gleiche Chaosqueen
Neues Jahr, neues Ich? Mein Januar 2026 so: “Och nö, lass mal.” Der 1. Monat des Jahres hielt die eine oder andere pädagogisch wertvolle Ohrfeige für mich bereit. Jetzt weiß ich: Mein Körper reagiert recht humorlos auf Aufstiegspläne und Selbstfürsorge klingt zwar nach Wellness, fühlt sich gelegentlich aber an wie ein ungewollter Persönlichkeitstest. Read it, like it or leave it.
Familie & Soziales Januar 2026: Gehirnwäsche alá Mamahonk
Im Januar 2026 passierte etwas, das überraschend unscheinbar begann und wie Lady Gaga vor ihrer Show an der Purdue University in Indiana endete:
Fünkchen (4) schickte mich von einem Kindergeburtstag weg. Einfach so. Kein Drama, kein Bedürfnis, keine Aufgabe für mich. “Gut”, dachte ich, “dann nutze ich die Zeit eben anders.” Ich rannte noch schnell in den nächsten Supermarkt, kaufte Dinge, die wir wahrscheinlich brauchten, kam nach Hause, schloss die Tür.
Knopf führte zusammen mit Papahonk gerade einen Hund aus, der nicht einmal uns gehört. Die Wohnung war leer. Und ich war allein. Und in dieser Stille passierte etwas Seltsames: Ich konnte nichts anderes tun als
W-E-I-N-E-N.
Nicht weil etwas Spezielles passiert war. Sondern weil plötzlich niemand etwas von mir wollte. Niemand fragte nach einem Snack, einer Socke, einem Pflaster oder der weltpolitischen Einordnung eines Geschwisterkonflikts.
Der Tag war bis dahin ein typischer Mamahonk-Tag gewesen. Von Minute eins an lief ich im Effizienzmodus: Spüler ausgeräumt, Wäsche aufgehangen, Frühstück vorbereitet, gejoggt, geputzt. Seit meinem beruflichen Wiedereinstieg arbeite ich Vollzeit und bin ständig von kleinen oder mittelgroßen Menschen umgeben, die selbstverständlich gehört, bespielt und gekuschelt werden wollten.
Jeder Tag ist durchgetaktet.
Dazu gehörte es, jede Minute mehrfach zu nutzen: Ich bloggte auf dem Klo, verlängerte Bibliotheksbücher im Bett und bildete mich beim Joggen über Aktien fort. Es gibt kaum einen Moment, der nicht irgendeinen Nutzen erfüllt.
Und dann war plötzlich nichts zu tun.
Keine Aufgabe.
Keine Anfrage.
Keine Kinderstimme.
Kein ‘Mamaaaa?’.

Nur ich. Die Erschöpfung brach sich Bahn – und zwar gründlich. Sollte es jemals eine „Heulsusenkönigin“ geben, ich wäre sicherlich eine geeignete Kandidatin.
Ich weinte, weil ich müde war. Weil ich so lange „funktioniert“ hatte. Weil ich mich zwischen Job, Kindern und Alltag zerlegte — und in dem Moment, in dem ich kurz nichts tun musste, alles auf mich einprasselte.
Es war unangenehm.
Und es war überfällig.
Es war quasi die Art meiner Amygdala, meinem aktuellen Lebensstil den Mittelfinger zu zeigen.
Vielleicht, ganz vielleicht hatte ich auch nur etwas im Auge.
Während ich dort auf dem Sofa saß, verheult und völlig unbeschäftigt, stellte ich mir eine Frage, die man eigentlich nur Menschen stellt, die ihre Rentenerklärung schon abgegeben haben: Wird es so sein, wenn die Kinder irgendwann ausziehen? Habe ich dann plötzlich… Zeit? Und was mache ich damit?
Die Antwort kam schneller, als mein Gehirn normalerweise reagiert: Ich dachte an Lesen, Schlafen, Alleinreisen, Joggen ohne Podcasts, Essen ohne Unterbrechung, Atmen ohne Zweck, Kurse, Musik, Nichtstun, Irgendwas-mit-Kreativität, Irgendwas-mit-Stille, Irgendwas-mit-Feminismus.
Aber was tat ich in dem Moment?
Ich las. Bis ich einschlief.
Einfach so. Ohne Pflicht, ohne Mehrfachnutzung der Minute.
Und als ich wieder aufwachte, hatte ich genug Kraft für den eigentlichen Januar-Endgegner: dEM gEBURTSTAGSMARATHON.

Selbst Fünkchens Geburt hatte ich effizient gestaltet. Ich presste sie am Geburtstag von Papahonk durch mein zartes Becken. Vermutlich dachte ich “Zwei Geburtstage, einmal Kuchen backen. Mehr Optimieren geht nicht.“ Da unsere Wohnung mit ihren 64 m² allerdings nicht dafür gemacht war, die gesamte Verwandtschaft gleichzeitig zu beherbergen, feierten wir…trotzdem in Etappen. Also an zwei Tagen. Düdüm.
Diesmal war alles anders: Dank meines Lady Gaga Reset-Moments war ich erstaunlich gelassen.
Ich freute mich, dass alle da waren.
Ich freute mich, dass alle etwas mitbrachten.
Ich freute mich noch mehr, dass sich viele freiwillig (!) um die Kinder kümmerten.
Es war fast wie Urlaub, nur mit Internet.
Und als ob das nicht genug wäre, gab es am dritten Tag ein besonderes Sahnehäubchen: Knopf und ich gingen ins Chorkonzert der “Birds of Paradise”.

Beruf & Finanzen Januar 2026: Upgrade mit Nebenwirkungen
Der Januar startete traditionell mit großen Plänen: Mehr Sport, weniger Stress, keine Schokolade. Schon im Dezember passierte etwas, das mein Mutter-Hirn in Euphorie versetzte: Eine neue Stelle! Besser bezahlt! Klang nach Upgrade! Ich sah mich schon mit geschmeidigen Workflows, inspirierenden Projekten und Lohnzetteln, die sich nicht anfühlen wie ein schlechter Witz.
Ich drückte am 1. Arbeitstag im Januar also auf „Zusage“ und wartete darauf, dass sich mein Leben in ein LinkedIn-Feed verwandelt. Spoiler: Es verwandelte sich stattdessen in ein medizinisches Wimmelbild.
Kaum hatte ich mitgeteilt, die Projektstelle anzutreten, kitzelte es in meiner Lippe. Seitdem umgab mich eine Pfefferminz-Eukalyptus-Wolke. Es war, als reagierte mein Immunsystem allergisch auf meine Entscheidung.
Noch bevor ich: “Bitte eine Tube Acliclovir!”, sagen konnte, prankte ein fetter Herpeskrater auf meiner Lippe, der mich spontan in ein Casting für eine Neuverfilmung von „Der Glöckner von Notre-Dame“ katapultierte. Und Gliederschmerzen, bei denen ich sicher war, dass ich auseinanderfalle wie ein Regal ohne Schrauben.
Ich arbeitete natürlich weiter. Schließlich bin ich ein Mamahonk. Mamahonks arbeiten immer weiter. Wir würden selbst bei der militätrischen Einnahme von Legoland durch Trump weiterarbeiten. Aber irgendwo im Hintergrund begann eine kleine Stimme zu flüstern: „Bist du sicher, dass das eine gute Idee war…?“

Dann kam eine große Netzwerkrunde. So ein Event, bei dem alle so tun, als hätten sie ihr Leben im Griff, und ich so tat, als hätte ich nicht zehn Minuten lang den Raum gesucht. Menschen redeten über Stakeholder. Über Roadmaps. Über Synergien. Über Dinge, die man sagt, wenn man zum Frühstück schon zwei Online-Meetings hinter sich hat.
Ich saß also da, hörte schlauen Leuten dabei zu, wie sie über Projektpläne und Verantwortungsbereiche sprachen. Und wie ich mir so vorstellte, selbst in der Rolle der Projektleitung zu stehen – 1,5 Jahre Arbeit gepresst in 1 Jahr Befristung – spürte ich dieses Ziehen in der Lippe und in meinen Gliedern.
Als ich erfuhr, dass diese Stelle — trotz besserer Bezahlung — meine Kreditwürdigkeit verschlechtern würde, stand fest, dieses Projekt würde nicht von Mamahonk begleitet werden. Das wäre wie Schokolade, die nach Brokkoli schmeckt. “Nein, nein, nein”, schrie meine Amygdala. “Das brauchst du wirklich nicht.“ In Sachen Schokolade macht ihr niemand etwas vor.
Und so zog ich meine Entscheidung zurück. Und nahm die niedriger eingruppierte Stelle.
Nicht leise. Nicht beschämt. Sondern mit der Selbstachtung einer Frau, die gelernt hat: Nur weil etwas mehr Geld verspricht, muss es nicht mehr Lebensqualität bringen.
Immer. Es fühlte sich zwar an, als würde ich seelisch meinen Renteneintritt vorbereiten, doch mein Körper klatschte innerlich Beifall. Die Aussicht, ohne schlechtes Gewissen, Kindkrank machen zu dürfen, hatte mich korrumpiert.
Mein Januar endete also nicht mit einer neuen Karriere, sondern mit einer neuen Erkenntnis:
Manchmal ist ein Nein die eleganteste Form von Selbstfürsorge. Und ein guter Start ins Jahr ist nicht der, bei dem man alles richtig macht — sondern der, bei dem man sich selbst nicht verliert. Und ich? Ich gehe in den Februar mit einer sehr klaren Ansage des Lebens: Mach langsam, Mamahonk. Das Jahr ist lang genug.
Beruflich hielt der Januar dennoch ein Highlight bereit: Die Thementage des Studiengangs Rettungswesen/Notfallversorgung. Ein Format von Studierenden für Studierende. Alle Matrikel studieren drei Tage gemeinsam und haben die Möglichkeit, sich Themen alá Über-den-Tellerand-hinaus-gedacht zu beschäftigen. Leider stand die Prüfungszeit bevor und aufgrund der Freiwilligkeit war die Veranstaltung recht spärlich besucht. Trotzdem inspirierte sie mich.

Ein Grund dafür: Wir hatten Kooperationspartner eingeladen. Menschen, mit denen man das ganze Jahr über E-Mails austauscht, aber selten die Gelegenheit hat, persönlich zu sprechen.
Diese Gespräche taten gut. Nicht nur, weil man sich zwischen zwei Sätzen besser versteht als zwischen zehn Mails. Sondern auch, weil ihre Rückfragen mir halfen, die Bedarfe und Erwartungen im Studiengang klarer zu sehen. Vieles wurde deutlicher, weil es ausgesprochen wurde – nicht „weggeschickt“.
Der zweite Grund: Ich bekam selbst einen tieferen Einblick in das Berufsfeld der Notfallversorgung und des Katastrophenschutzes – ein Bereich, der mich zunehmend fasziniert. Besonders im Kopf geblieben ist ein Vortrag über Lebensgefährliche Einsatzlagen und die Strukturen des Katastrophenschutzes. Nicht reißerisch, nicht dramatisch, sondern sachlich, klar, mit dem deutlichen Appell:
Eigenverantwortung ist kein Hobby.
Sie ist ein Teil der Gesundheits- und Sicherheitskompetenz. Dieser Gedanke blieb bei mir hängen. Vielleicht, weil wir in den letzten Jahren erlebt haben, wie schnell Systeme an Grenzen stoßen. Und ja, spätestens seit Trumps politischen Eskapaden ist klar, dass „Vorsorge“ in den 2020ern so etwas wie eine neue Kernkompetenz wird – irgendwo zwischen Medienkompetenz und Nudelsieben.
Sport & Gesundheit Januar 2026: Saale statt Spa
Innerlich durch die Vorsätze für das neue Jahr gestärkt, begrüßte ich 2026 nicht mit sanfter Yoga-Atmung, sondern sprang schreiend ins eiskalte Gewässer. Frohes Neues – oder wie man bei uns sagt: ‘ARGH IST DAS KALT!!’
Das traditionelle Neujahrsschwimmen im Schleichersee fiel dieses Jahr aus. Der Schleichersee war zugefroren. Also Plan B: Die Saale. Am 1. Januar. Wir also rein ins Wasser: Quietschend wie schlecht geölte Türen.

Problem: Meine Kamera stürzte meine Seele in eine mittelschwere Midlife-Crisis als die Aufnahmen unseres spritzigen Vergnügens gedankenlos bezeugten, dass ich sichtbar zugenommen hatte.
Um das Jahr halbwegs gesund zu starten, führte ich mit den Kindern eine neue Einkaufsregel ein: 2/3 der Produkte muss gesund sein. Wir sortieren im Supermarkt alles mit Nutri-Score: Grün (A & B) und Gelb bis Rot (C bis E). Maximal 1/3 unseres Einkaufskorbs dürfen nicht grün sein. Schnellkasse machts möglich. Die Kinder machten das mit der Ernsthaftigkeit, sodass ich mich wie die Chefin des Bundesamtes für Ernährungsüberwachung fühlte.
Gleichzeitig begann das Training für den Rennsteiglauf. Doch schon am 1. Januar war klar: Bevor ich irgendeine Strecke laufe, galt es zwei Hürden zu überwinden.
1. Gewicht reduzieren.
2. Meinen rechten Fuß stabilisieren.
Die Konsequenz: Ich lief nun regelmäßig wie ein Kaiserpinguin mit Schneeallergie durch die Gegend und machte in sämtlichen Alltagssituationen physiotherapeutische Übungen. Kaffeemaschine? Beidbeinig auf und ab. Zähneputzen? Einbeinig auf und ab im Wechsel. Duschen? Füße kreisen.
Um den Fuß an die bevorstehende Belastung zu gewöhnen, steigerte ich die Anzahl der Tage, an denen ich 10000 Schritte lief. Kaum waren Turnschuhe in der Nähe, steckten meine Füße auch schon drin.

Passend dazu ging ich nun zu Fuß zur Arbeit. Hilfreich dabei die Minustemperaturen: Da Radfahren bei -10 Grad aussah wie eine Einladung auf die Intensivstation, fiel die Entscheidung für das Laufen recht leicht. Jeden Tag. Und siehe da: 20 mal 10.000 Schritte im Januar geschafft. Dazu joggte ich jetzt regelmäßig 1x pro Woche zur Arbeit, 1x am Wochenende. Ziel für 2026: Von 5 km auf 20 km bis Mai hochtrainieren. Aktuell bin ich bei 7 Kilometern.
Einmal begegnete ich beim Laufen einer Rotte Wildschweine. Was ich dabei über mich lernte: Mein Fluchtmodul ist defekt. Statt auf einen Baum zu klettern, zückte ich mein Smartphone. Ich war bereit. Ich war Gen Z. Bis ich merkte, dass ich nicht auf Aufnahme gedrückt hatte. Damit wäre auch das geklärt. Gen Z adé.
Das Ganze ist nur möglich, weil ich aktuell 30 Stunden arbeite. Ja, richtig gehört. Ich arbeite T-E-I-L-Z-E-I-T, Herr Merz. Und seitdem habe ich keinen Tag auf Arbeit trotz kranken Kindes und eigener Krankheit gefehlt. WENIGER Arbeit ist MEHR vereinbar mit Familie. Surprise, surprise.
Und Feminismus Januar 2026?
Befindet sich weiterhin im Dornröschenschlaf. Aktuell beschränke ich mein Engagement auf die Teilnahme von Studien und das Bloggen.
Im Januar nahm ich an einer Studie zu Umweltschutz teil und führte zwei Wochen lang Tagebuch über wahrgenommene Umweltverschmutzung und meine Reaktion darauf. Traurige Erkenntnis: Ich verfügte über ein nur laienhaft ausgeprägtes Umweltbewusstsein. Und – eigentlich im Sinne des Selbstschutzes – ich war inzwischen richtig gut darin, Dinge zu ignorieren, die mir nicht in den Kram passten. Familien-WG sei Dank.
Zusätzlich stellte ich mich als Interviewpartnerin für eine Bachelorarbeit von jungen Frauen zur Verfügung zum Thema Mutter-Kind-Kur für Frauen in Belastungssituationen. Das glich einem Ritt durch mein Leben als Mamahonk. Es führte mir vor Augen, wie crazy Elternschaft tatsächlich ist und wie bedauerlich, dass die gesellschaftlichen Ansätze, Familie anders zu denken, erfolgreich unter kapitalistische Räder gerieten.
Umso dankbarer bin ich für Initiativen wie Teilenswert e. V. und Wirtschaft21 die ich bisher nur still beobachte, mir jedoch stets Kraft geben, dass unsere Welt auch Personen beinhaltet, die andere Ideen als die Rückkehr zu darwinistischen Prinzipien anbieten.
Ich bin müde. Ich bin stolz. Ich bin verwirrt. Ich bin motiviert. Ich bin tiefgefroren. Ich bin gut ernährt (zu 2/3). Und ich bin bereit für den Februar 2026.
Eure Mamahonk!

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Oh spannend, du hast dich also auch am Neujahrsschwimmen beteiligt? Wir waren nicht bei uns an der Saale, sondern bei einem nahegelegenen See, allerdings waren wir nur die Zuschauer. Bei etwa 12 Grad Wassertemperatur war mir das Ganze dann doch zu kalt. Immerhin gehe ich auch erst bei 25 Grad in den Pool.
Deine Entscheidung bezüglich deiner Berufswahl finde ich übrigens richtig mutig und wichtig. Auch ich habe mich damals lieber für einen Job entschieden, der auch zu meinem Leben passt. Und komme damit jetzt auch seit 4 Jahren super klar. Ich muss allerdings auch Teilzeit mit 32 Stunden gehen. Da ich dies aber mittlerweile schon seit 12 Jahren tue, kann ich es mir gar nicht vorstellen Voll arbeiten zu gehen. Wer weiß, vielleicht wenn die Kinder mich irgendwann nicht mehr brauchen, aber aktuell?
Deinen „Zusammenbruch“ bezüglich der plötzlichen Stille in einem mamahaushalt, kann ich übrigens sehr gut nachempfinden. Bei uns ist es dann oft auch, wenn eine spontane Stille entsteht – und nun? Was mache ich jetzt mit der Stunde alleine? Man hat erstmal eine leere im Kopf. Erst, wenn diese Stille öfters vorkommt, fallen einem wieder Hobbys ein, die man ausleben könnte, Dinge die man plötzlich mal wieder in Ruhe machen kann.
Von daher habe ich mir auch schon öfter die Frage gestellt, wie das wohl ist, wenn die Kinder irgendwann mal aus dem Haus sind. Komisch. Ruhig. Man muss sich Neuordnen.
Ich lasse liebe Grüße da
Liebe Mealunita,
vielen Dank für deinen Kommentar! Mein Neujahrsschwimmen war eher eine spontane Frostbeulen-Aktion als vernünftige Zuschauertaktik. Ich habe kurzzeitig mein Gefühl in den Zehen vermisst, aber das war es wert!
Was das Arbeiten angeht: Das ist ein echter Drahtseilakt. Deine Erfahrung mit der Teilzeit klingt nach einem super Weg, um die Balance zu finden, die für dich passt – und genau darum geht es ja!
Und oh ja, die Stille… Wenn man sonst im Dauerfeuer lebt, ist plötzliche Ruhe lauter als jedes Kindergeschrei. Man steht im Raum, hört nichts und denkt: „Ist mein Gehörgang verstopft oder sind sie wirklich weg?“ Der Gedanke, dass das irgendwann der Dauerzustand ist? Da muss ich definitiv schonmal Hobbys üben!
Danke, dass du deine Gedanken geteilt hast – das tut unglaublich gut zu lesen!
Herzliche Grüße, Manja aká Mamahonk